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Konushochtöner, bekannt aus billigen Supermarktboxen, kamen vor Jahren aus der Mode. Leichte, weiche Materialien, die aus Gewichtsgründen bei Hochtönern zum Einsatz gelangten, erforderten eine stabilisierende Geometrie: die Kalotte. Doch mit der Einführung neuer, steifer und trotzdem leichter Werkstoffe erscheint die Kalottenform immer fragwürdiger. Weiche Kalotten neigen schon sehr früh zum Aufbrechen: Ihre Ränder führen eine andere Bewegung aus als ihr Innenbereich. Folge: die Kalotte „klingelt“, das heißt, sie fügt dem Signal eigene, ursprünglich nicht vorhandene Obertöne bei.
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Sie hören weniger die Musik als den Hochtöner. Leichte und steife Membranwerkstoffe sind nicht auf die kompromissbehaftete Kalottenform angewiesen im Mitteltonbereich ist sie daher schon seit Jahren weitgehend von der Bildfläche verschwunden. Was lag also näher, als auch im Hochtonbereich das Thema Konusmembran neu zu erforschen. Schon die ersten Muster begeisterten selbst kritische Ohren mit einer völlig vom Lautsprecher gelösten, holografischen Wiedergabe.
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